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Ein Projekt der Kulturvernetzung Niederösterreich

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Die Triester Straße

Die Triester Straße

Ein Verkehrsweg mit Geschichte

Ein Projekt von: Ulrich Winkler-Hermaden
Projektleitung: Ulrich Winkler-Hermaden, Beppo Beyerl
Die dokumentarische Ausstellung ist der Straßenverbindung von Triest nach Wien gewidmet, der einst wichtigsten Verkehrsachse der Monarchie. Die damalige Reichsstraße führte vom Matzleinsdorfer Platz über den Semmering nach Bruck an der Mur, von dort über Graz und Laibach durch den Karst nach Triest. Die Triesterstraße, heute B17, und die von ihr passierten Orte sind eng verbunden mit der Industrie- und Sozialgeschichte Österreichs. An dieser Achse wurden die ersten Fabriken errichtet, in Ternitz, Neunkirchen, Wiener Neustadt, Traiskirchen und am Wienerberg.

Ab den 1950er-Jahren galt die Triester Straße als die gängige Urlaubsroute
für jene, die „ab in den Süden“ wollten. Beginnend in den 1980er-Jahren verloren
die Fabriken und ihre Standorte ihre dominante Stellung, manchmal blieb nur mehr ein Rauchfang als trauriges Relikt erhalten. Nach jedem Abbruch kommt ein Aufbruch mit offenen Zielen. Auf der verkehrspolitischen Ebene ist dieser Prozess schon abgeschlossen, da die Südautobahn und die Semmering-Schnellstraße einen Großteil des Verkehrs abgezogen haben. Die Entwicklungsmöglichkeiten in den ehemaligen Industriestandorten weisen in verschiedene heterogene Richtungen.

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